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Lehrveranstaltungen im Wintersemester 2019/20

„Migrationsrecht I“ [MiR I] (Vorlesung, Prof. Dr. Anuscheh Farahat)

Mo, 16 – 18 Uhr, JDC R 1.282; am 18. November und 20. Januar jeweils  abweichend in JDC Raum 2.281.

Migration ist Gegenstand zahlreicher politischer und rechtlicher Auseinandersetzungen. Auslöser hierfür sind nicht nur die wachsenden globalen Migrationsbewegungen und die Herausforderungen, die sie rechtlich und politisch aufwerfen. Vielmehr ist Migration seit jeher ein zentrales Feld der Herausbildung und Gestaltung von Nationalstaatlichkeit. Als Teil des besonderen Verwaltungsrechts knüpft es an allgemeine öffentlich-rechtliche Regelungsinstrumente an, weist aber insbesondere beim Rechtsschutz und in der Verfahrensgestaltung Besonderheiten auf.

Die Vorlesung behandelt die Grundzüge des Staatsangehörigkeits- und des Aufenthaltsrechts sowie des Rechts der Unionsbürgerschaft und der EU-Freizügigkeit. Dabei gibt sie zunächst einen historischen Einblick in die Ursprünge Migrationsrechts und des Staatsangehörigkeitsrechts. Zudem werden aktuelle Rechtsentwicklungen im Staatsangehörigkeits- und Aufenthaltsrecht diskutiert und die Regelungssystematik vorgestellt. Im Bereich des Aufenthaltsrechts konzentriert sich die Veranstaltung auf Fragen des Zuzugs aus Gründen der Familienzusammenführung, des Studiums/der Ausbildung und der Erwerbstätigkeit. Das Flüchtlingsrecht wird dagegen in der Vorlesung „Migrationsrecht II“ im SoSe 2020 vertieft behandelt.

Besondere Beachtung finden in der Vorlesung grund- und menschenrechtliche Anforderungen an die aktuellen gesetzlichen Regelungen. Der Termin für die mündliche Prüfung wird noch bekannt gegeben.

Migrationsrecht_Allg. Information und Literatur_WS19_20

 

Völkerrecht I“ [VöR I] (Vorlesung, Prof. Dr. Anuscheh Farahat)

Di, 12 – 14 Uhr, im KH 2.013

Völkerrecht I

 

Bürgerschaftskonzeptionen im Wandel: Staatsbürgerschaft – Unionsbürgerschaft – Weltbürgerschaft?“ (Seminar, Prof. Dr. Anuscheh Farahat)

Vorbesprechung am 29. Mai von 8 – 10 Uhr in KH 1.012; Einzeltermine am 30.1.2020, 8 – 14 und am 31.1.2020, 8 – 20, jeweils in JDC R 1.282

 

Übung im Migrationsrecht“ (Flüchtlingschutz im Mittelmeer) [UE MiR] (Übung, Prof. Dr. Anuscheh Farahat)

Di, 8 – 10 Uhr, KH 2.01

Die Übung behandelt das rechtspolitisch aktuelle Thema der Seenotrettung von Flüchtlingen im Mittelmeer. Dabei geht es insbesondere auch um Fragen der internationalen Schutzverantwortung sowie um seevölkerrechtliche Probleme. Insbesondere werden die Unterschiede zwischen staatlicher und privater Seenotrettung behandelt und thematisiert, welche Kriterien bei der Suche nach einem sicheren Hafen für Gerettete gelten. Zudem wird der Frage nachgegangen, wie die Schutzsituation verbessert werden könnte.

Studierende erhalten Gelegenheit, das erworbene Wissen in ein Videoprojekt umzusetzen, in dem etwa Leitentscheidungen und Kernprobleme aufbereitet werden können.

Besondere Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Grundkenntnisse im Völkerrecht sind hilfreich.

„Staatsorganisationsrecht“ (PÜ, Anna-Katharina König)

Do. 14 – 16 Uhr

„Eine Karriere im Migrationsrecht“ (Ringvorlesung)

Einzeltermine am 14.11., 28.11. und 10.12.  jeweils 12 – 14 Uhr in JDC R 1.282

Die Ringvorlesung stellt die vielfältigen beruflichen Perspektiven vor, die das Migrationsrecht heute auf nationaler, europäischer und internationaler Ebene bietet. Dabei liefern jeweils Praktikerinnen und Praktiker Einblicke in ihr Tätigkeitsfeld. Im Anschluss haben die Studierenden Gelegenheit, Fragen nach den Vorzügen, Nachteilen und etwaigen Hindernissen des Berufsbildes zu stellen. Den Auftakt macht am 14. 11. 2019 von 12 – 14 Uhr Frau Rechtsanwältin Giannina Mangold (Kanzlei Skapczyk & Kollegen, Erlangen). Am 28.11.2019 wird dann ebenfalls von 12 – 14 Uhr Frau Richterin am Verwaltungsgericht Lisa Binder-Hasenmüller (Verwaltungsgericht Ansbach) aus ihrer Erfahrung als Asylrichterin berichten. Am 10.12.2019 ebenfalls von 12 – 14 Uhr berichtet Frau Antje Herbst, Leiterin der Stelle für interkulturelle Arbeit (Sozialreferat, Landeshauptstadt München) aus ihrer beruflichen Erfahrung mit dem Ausländerrecht in der Verwaltungspraxis.